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Seit dem 11.Mai dürfen Bewohner von stationären Pflegeinrichtungen wieder Besuch empfangen. Allerdings hat das Sozialministerium auch strenge Regeln festgelegt: Die Besucher müssen älter als 16 Jahre sein und dürfen keine Atemwegsinfektionen haben. Ein Besucher darf maximal einmal am Tag für 1 Stunde vorbei kommen. Seine Kontaktdaten werden registriert und nach Einweisung in die Hygienemaßnahmen soll eine OP- Maske zum Schutz der Bewohner angelegt werden.

Auch in Allstedt haben wir uns gefreut, dass unsere Bewohner wieder Besuch empfangen dürfen. Die Umsetzung der ministeriellen Vorgaben erfolgt bei uns wie Folgt: Sowohl im Haus „Schloßblick“ wie auch im Haus „Am Wald“ haben wir Besucherzimmer eingerichtet, in dem das Abstandsgebot von mindestens 1,50 m eingehalten werden kann.

Als Besuchszeiten haben wir festgelegt, dass von Dienstag bis Freitag in der Zeit von 09.30 Uhr bis 16.00 Uhr Besuche empfangen werden können. Zunächst haben wir uns auf 30 Minuten beschränkt, damit viele Bewohner Besuch empfangen können. Am Montag ist die Besuchszeit bis 18.00 Uhr erweitert, damit auch Berufstätige ihre Angehörigen besuchen können.

Die Besucher vereinbaren mit uns telefonisch einen Termin. Sie werden an der Eingangstür empfangen, desinfizieren sich die Hände und legen eine Atemschutzmaske und einen Schutzkittel an. Sie werden von dem empfangenden Mitarbeiter ins Besucherzimmer geführt und füllen dort einen Selbstauskunftsbogen aus. Danach wird der Bewohner ins Besuchszimmer gebracht.

Leider hat sich herausgestellt, dass wir Besuche im Sichtkontakt begleiten müssen. Nicht alle Besucher wollen sich an die Hygieneregeln halten. Aber das sind nur vereinzelte Fälle. Zusätzlich haben wir Tablets angeschafft, mit denen Angehörige via Skype mit den Bewohnern kommunizieren können. Diese Errungenschaft wurde von vielen begrüßt.

Heimalltag in Zeiten von Corona

Aber auch in den Wochen, in denen Besuche nicht empfangen werden durften, stand der Alltag nicht still. Mit dem Schaffen von kleinen Höhepunkten haben alle Mitarbeiter versucht, Freude in den Alltag zu bringen. So gab es Thementage auf dem Speiseplan zur Walpurgisnacht und zum Frühlingsanfang. Auch der Osterhase hat die Bewohner nicht vergessen. Der Pfarrer Weber brachte seine Predigt auf einem Stick vorbei und mittels Beamer konnten die Bewohner eine Osterandacht feiern.

Eine Blechbläsergruppe brachte ein Ständchen und sorgte so ebenfalls für Abwechslung. Es tat auch gut zu wissen, dass in der Öffentlichkeit die Pflegeheime nicht vergessen sind. So erhielten wir auch zahlreiche Spenden: Der Wein- und Obsthof Goldschmidt in Beyernaumburg spendete Äpfel, der Obsthof Müller spendete Apfelsaft und der Hühnerhof Steuden spendete Nudeln.

Gemeinsam mit den Bewohnern haben wir ein Projekt zur Verschönerung unserer Außenanlagen geplant, um alle Sinne anzuregen. Die benötigten Pflanzkästen wurden vom Hagebaumarkt kostenfrei geliefert. Allen Spendern sei an dieser Stelle herzlichst gedankt! Wir alle hoffen, dass wir miteinander die kommenden Wochen- vielleicht Monate- unbeschadet überstehen.

Elke Aulich
Einrichtungsleitung

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